Unsere Vierbeiner als Joggingbegleiter

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Jeder von uns weiß, wie schwer es fĂ€llt, sich zum Sport zu motivieren. Wieso also nicht den Hund zur Joggingrunde mitnehmen? Damit dies funktioniert hier ein paar Tipps:

Grundlagen
Das Wichtigste, um mit dem Hund joggen gehen zu können ist, dass er gehorcht. Kommandos wie „Langsam!“, „Steh!“, „Stopp!“ oder „Weiter gehtÂŽs!“ mĂŒssen funktionieren. ZusĂ€tzlich sollte der Vierbeiner sicher nach rechts und links ausweichen können, wenn sein Herrchen dies befiehlt. Am besten sollte der Hund an einer elastischen, speziell fĂŒr das Joggen geeigneten, Leine, auf der dem Straßenverkehr abgewandten Seite, laufen. Bei DĂ€mmerung empfiehlt es sich, dem Hund zusĂ€tzlich eine reflektierende Weste oder ein leuchtendes Armband anzulegen.

Klein anfangen
Unsere Vierbeiner sind uns in vielem Ă€hnlich, so auch beim Sport. Genau wie beim Mensch steigert sich auch die Fitness der Hunde. Deshalb sollten Laufstecke und Geschwindigkeit langsam angepasst werden. Zu Beginn könnte man beispielsweise einen Wechsel von 5 Minuten Laufen und 5 Minuten Gehen wĂ€hlen und dies dann langsam steigern. Die Laufdistanz kann bei jedem Training ein bisschen erhöht werden. FĂŒr unsere Vierbeiner ist ein lockeres Traben die angenehmste Laufvariante. Bei LangstreckenlĂ€ufen von ĂŒber 10 Kilometer sollte der Hund zuvor von einem Tierarzt durchgecheckt werden.

Pausen
RegelmĂ€ĂŸige Pausen sind vor allem zu Beginn wichtig. Am besten immer eine Flasche Wasser dabeihaben und diese dem Hund anbieten.

Untergrund
Achten Sie bei der Streckenauswahl auf den Untergrund, Gras oder Wald- und Feldwege eignen sich hervorragend. Es gibt zwar spezielle Hundelaufschuhe fĂŒr empfindliche Ballen, um das Verletzungsrisiko bei unseren Vierbeinern zu minimieren, aber sind wir mal ehrlich, die Natur ist doch sowieso viel schöner als der stĂ€dtische Asphalt.

Welcher Hund eignet sich als Joggingbegleiter?
Hunde mit kurzen Beinen oder schwerfĂ€llige Rassen haben MĂŒhe mit langen Strecken. Alte Hunde, aber auch Rassen mit kurzen Nasen, wie beispielsweise der Mops, eignen sich gar nicht. Bei jungen Hunden, die noch keine 12 Monate sind, sind die Muskeln und Gelenke noch nicht voll ausgebildet, weshalb sie noch nicht fĂŒr grĂ¶ĂŸere sportliche AktivitĂ€ten geeignet sind.